Steffen Marklein

Ich wurde 1961 in Leipzig geboren, in Schwerin und Leipzig wuchs ich auf. Seit 1995 wohne ich in der Gemeinde Bröbberow bei Schwaan. Ich habe zwei Kinder.
Als ehemaliger Seemann habe ich an der Uni Rostock und der Seefahrtschule Warnemünde-Wustrow ein Studium zum Dipl.Ing. Maschinenbau absolviert. Später erwarb ich noch den Abschluss im Bauingenieurwesen. Ich arbeite in einem großen Unternehmen in unserer Region als Ingenieur, welches der Automobilindustrie zuliefert.
Seit 1999 bin ich Bürgermeister der Gemeinde Bröbberow im Amt Schwaan und seit 2004 war ich Mitglied des Kreistages Bad Doberan und Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreises.
Ich bin sehr gerne im ländlichen Raum unterwegs und interessiere mich für den Erhalt der historischen Bausubstanz und die Revitalisierung unserer Kulturlandschaften. Als Mitglied der Bündnis – 90 / Grünen setze ich mich für den sozial - ökologischen Umbau meiner Gemeinde ein und vertrete die Grundsätze und Bedürfnisse der entstehenden Bio-Energie – Dörfer und Bioenergie – Regionen im Raum Mittleres Mecklenburg. Mir ist es sehr wichtig MV modern zu gestalten und jungen Menschen hier ein interessantes zu Hause zu bieten.
Ich bin Kreistagsabgeordneter für Bündnis 90 / Die Grünen weil ich denke, dass Demokratie vom Wechsel lebt. In MV werden wir nur Arbeitsplätze durch neue Technologien und moderne Berufe schaffen können. Und dazu ist es wichtig unsere jungen Menschen auf die globalisierte Welt besser vorzubereiten. Sprachkenntnisse und beste Ausbildungsmöglichkeiten sind mein Anliegen für gute Chancen der Kinder und Jugendlichen in unserer Region.
Für die Revitalisierung Mecklenburgs halte ich viel von regionalen Wirtschaftskreisläufen. Gerade kleine Kommunen und ihre Bürger sollten auch auf dem Energiemarkt aktiv werden. Es gibt die Chance im genossenschaftlichen Einvernehmen mit regionalen Energieversorgern und Anlagenproduzenten eine nachhaltige Wertschöpfungskette aufzubauen. Die erfolgversprechende Nutzung der Geothermie führe ich gerne in unserer Gemeinde auch anderen vor.
Im Regionalverbund können auch die Entsorgungswirtschaft und der ökologische Landbau einen wesentlichen Beitrag zur konsequenten Umsetzen des Klima- und Umweltschutzes und zur Sicherung unserer Lebensqualität und -zukunft leisten. Es muss nur gewollt sein! Für das nötige Verständnis und effiziente Kontakte möchte ich mich einsetzen.
In meiner Gemeinde bin ich seit Jahren für die Unterstützung der Bildungs- und Betreuungsträger und zur Förderung der Bildungsqualitäten aktiv. 2011 können wir mit Stolz feststellen, dass unser Kindergarten bereits 61 Kinder betreut und endlich die Grundschule in freier Trägerschaft eröffnet werden darf.
Eine kleinteilige Infrastruktur vor Ort ist eine direkte Entlastung der Familien. Hier fordere ich von der Landesregierung bessere Unterstützt für alle Gemeinden und nicht nur die Konzentration auf Regionalzentren. Eine gute Kinder- und Jugendarbeit ist wirksamer als jedes Gesetz!
Und es muss möglich bleiben, dass Bürger mehr entscheiden können, wenn Sie mehr Verantwortung übernehmen wollen. So werden auch die Fragen der möglichen Überalterung in unserer Region selbständig zu lösen sein. Mit anfänglicher Förderung generations-übergreifender Lebens- und Betreuungsmodelle können wir auch eine Altersversorgung garantieren helfen.
Ähnliches gilt für die Förderung der Vielfalt in Kunst und Kultur als eine Basis zukünftiger Lebenskreativität junger Leute, die einmal alle Geschehnisse unserer Gesellschaft entscheiden können sollen.
Ihr Steffen Marklein

