Rüdiger Zöllig

- Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag vom Landkreis Rostock; Rüdiger Zöllig
Persönliches
Ich wurde 1951 geboren, bin verheiratet und lebe in Schwaan.
Abgeschlossen habe ich das Studium des Lebensmitteltechnologen und ein Postgradualstudium Umweltschutz. Derzeit bin ich Angestellter im öffentlichen Dienst und dort auch für Fragen des Umweltschutzes zuständig.
Politische Aktivitäten / Funktionen
Von 1994-99 und seit 2004 bin ich als Stadtvertreter der Grünen in Schwaan aktiv, seit 2009 auch als Fraktionsvorsitzender. Zudem bin ich Sprecher des Ortsverbandes Schwaan (Amt Schwaan) der Grünen.
Seit 2004 war ich Kreistags-Mitglied und Mitglied des Umweltausschusses des Landkreises Bad Doberan sowie Sprecher der Grünen im Kreistag.
Sonstige Aktivitäten
Um Dinge vor Ort zu bewegen, habe ich 1996 mit Freunden den Schwaaner Kulturförderverein e.V. gegründet mit dem Ziel, kulturelle Veranstaltungen unterschiedlichen Genres wie Ausstellungen, Konzerte, Kabarett u.a. vor Ort für Einheimische und Touristen anzubieten. Seit 10 Jahren leite ich den Verein als Vorsitzender.
Als Mitglied des Schwaaner Kirchenchores widme ich einen weiteren Teil meiner Freizeit dem Gesang, mit dem wir regelmäßig bei unseren Auftritten vielen Menschen Freude bereiten.
Politische Ziele für die Arbeit im Kreistag
Ich werde im Kreistag für die Stärkung des Natur- und Umweltschutzes und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien eintreten.
Darüber hinaus werde ich mich dafür einsetzen, dass der neue Landkreis baldmöglichst eine zumutbare Entsorgung von Gartenabfällen anbietet, um deren gesundheits- und umweltschädliches Verbrennen im März und im Oktober ausschließen zu können. Das sind wir besonders auch unseren Kindern schuldig.
Weiterhin will ich erreichen, dass die mit der Funktionalreform des Landes geplante Übertragung der Aufgaben der Abfallwirtschaft und des Immissionsschutzes vom Land auf die Kreise von unserem Landkreis abgelehnt wird. Die Aufgabenübertragung kann mit Bürgernähe nicht begründet werden. Da die betreffenden Mitarbeiter zwar der Dienstaufsicht des Landrats unterstehen, deren Fachaufsicht aber beim zuständigen Ministerium verbleibt, sind Interessenkonflikte zu Lasten eines wirkungsvollen Umweltschutzes vorprogrammiert. Als Bündnis – 90 / Grüner muss ich das strikt ablehnen.
Ich beabsichtige, mich auch für die Stärkung des Tourismus als bedeutsamen Wirtschaftsfaktor einzusetzen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei der Ausbau und die bessere Vernetzung der Rad- und Wanderwege der Gemeinden unseres Landkreises und über dessen Grenzen hinaus. Dies würde nicht nur die Attraktivität der Region für Fahrradtouristen erhöhen sondern auch den Einwohnern eine Mobilität ohne Auto erleichtern, unseren Kindern ein gefahrloses Radfahren auch außerhalb von Ortschaften ermöglichen und außerdem zur Verringerung von Emissionen beitragen.

