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Kerstin Felgner

Ich wurde 1966 in Großenhain (Sachsen) geboren und wohne in Groß Wokern.

Ich bin und war als Lehrerin für Musik und Deutsch, Darstellendes Spiel und Deutsch als Fremdsprache (in Brasilien) an unterschiedlichen Schultypen tätig. Seit 1995 bin ich bei Bündnis 90/Die Grünen.

Politische Inhalte und Motivation für die Kandidatur

Meine Motivation für das politische Engagement kommt aus meinem Wunsch, Dinge verbessern zu wollen.

So arbeite ich seit Mitte der 90er Jahre aktiv im KV Güstrow der Grünen (auch als Sprecherin) und war von 2004 bis 2008 Mitglied des Kreistages Güstrow, dort Vorsitzende des Bildungs- und Kulturausschusses, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft und Mitinitiatorin eines Frauenbündnisses im Landkreis. Wegen eines Auslandsaufenthaltes legte ich mein Mandat 2008 nieder.

Ich möchte helfen, den Grünen hier in der Gegend wieder ein Gesicht zu geben. Dabei setze ich die Themenschwerpunkte auf eine Verbesserung der Gerechtigkeit in der Gesellschaft sowie auf Kultur und Bildung.

Lokal möchte ich mich für den Ausbau der Radwege, Beschränkung der Massentierhaltung, Unterstützung der Kultur/Kulturträger einsetzen.

In Sachen Wirtschaft ist der Tourismus qualitativ auszubauen – gerade der Radtourismus könnte mit besserer Infrastruktur eine noch größere Rolle spielen als bisher –, der Biolandbau und die alternativen Energien sind sinnvoll zu fördern.

Unser Teil des Landkreises hat sein Potenzial im Bereich der erneuerbaren Energien. Einen Ausbau von Windenergie und kleineren, dezentralen Biogasanlagen halte ich für sinnvoll, wenn die Menschen vor Ort beteiligt werden. An erster Stelle steht aber nach wie vor die Einsparung von Energie und beispielsweise eine energetische Sanierung von Gebäuden.

Der Biolandbau existiert bereits ansatzweise, aber auch die konventionelle Landwirtschaft kann sich ökologisch verträglicher wandeln und so die vorhandenen Naturräume schützen.

Das verarbeitende Gewerbe hat ebenso eine Zukunft, wenn sich z. B. weitere Firmen nach dem Vorbild der Corn Pack GmbH & Co KG (Teterow) ansiedeln und die landwirtschaftlichen Produkte dort veredeln, wo sie produziert werden.  

Kunst, Kultur und Sport müssen deutlicher als Bestandteil eines erfüllten Lebens auf dem Lande begriffen und gefördert werden. Sie zählen zu den weichen Standortfaktoren, die unsere Menschen am Ort halten können und glücklich machen.

Ich möchte mich für Chancengleichheit aller Menschen unserer Region einsetzen, unabhängig von ihrer Geschlechts-, Volksgruppen-, Religionszugehörigkeit, unabhängig von ihrem Alter oder dem Grad einer Behinderung.

Ich werde mich vor allem für ein bedingungsloses Grundeinkommen engagieren.

Ihre Kerstin Felgner